5-Quick-Wins zur Verbesserung Ihrer Display-Kampagnen Performance

kim-5-quick-wins-google-display-ads

Das Display-Netzwerk von Google, das laut eigenen Aussagen mehr als zwei Millionen Websites enthält und somit mehr als 90% der Internetnutzer erreicht, ist für viele Werbetreibende ein interessanter Werbekanal um Reichweite zu generieren.

Google empfiehlt selbst, dass die Kampagnen sehr präzise ausgerichtet werden müssen, um Steuverluste zu vermeiden und Werbeziele zu erreichen. Mit den folgenden Tipps können Sie schnell irrelevanten Traffic in Display-Kampagnen herausfiltern und sich auf relevante Zielgruppen fokussieren:

 

1. Standort definieren

Sie können mithilfe von Standorten die Reichweite Ihrer Nutzer auf den/die jeweiligen Standorte eingrenzen.

Targeting auf User im Umkreis

Dabei ist es egal, ob Sie den Standort auf Länder-, Städte- oder Umkreisebene definieren. Ihnen stehen exakt die gleichen Möglichkeiten wie im Such-Werbenetzwerk zur Verfügung.

Beachten Sie bei dieser Einstellung, dass Sie Ihre potentielle Zielgruppe je nach Ausrichtung und weiteren Definitionen zum Teil massiv eingrenzen.

 

2. Gebotsstrategien nutzen

Google bietet in den Kampagneneinstellungen einer Display Kampagne verschiedene Gebotsstrategien an. Je nach Ziel der Kampagne können folgende Einstellungen verwendet werden:

 

  • Cost-Per-Acquisition/Action (CPA)
  • Ziel-Return-of-advertising-Spend (ROAS)
  • Klicks maximieren
  • Sichtbarer CPM
  • Manueller CPC

Gebotsstrategien in Google AdWords Display-Kampagnen

Nutzen Sie die automatischen Gebotsstrategien CPA oder ROAS, wenn Sie mit der Display-Kampagne Leads oder Umsätze generieren wollen. Google versucht diese Ziele dann mit seiner automatischen Gebotssteuerung zu erreichen.

Wichtig: Legen Sie den Wert für den CPA oder ROAS nicht zu niedrig fest, da die Kampagne sonst zu eingeschränkt wird und keinen Traffic mehr liefert. Testen Sie einen höheren Wert und passen Sie diesen sukzessive nach unten in Richtung Ihres Wunschwertes an.

 

3. Gebote nach Gerätetyp

Je nach Optimierung Ihrer Website für mobile Geräte kann es sinnvoll sein, dass Sie dem mobilen Traffic entweder mehr Aufmerksamkeit schenken oder die Gebote hierfür reduzieren, da die Abschlusswahrscheinlichkeit nicht allzu hoch ist.

Gebotsanpassungen nach Gerätetyp

Sollten Sie sich nicht sicher sein, wie Ihre Website auf den verschiedenen Geräten funktioniert, dann können Sie einfach ohne Gebotsanpassung starten und im Lauf der Zeit je nach Kampagnen-Performance anpassen.

 

4. Ausrichtungseinstellungen nutzen

Google liefert in der Kampagnenerstellung- oder Überarbeitung direkt Annäherungswerte, wie groß die Reichweite für die Ausrichtung ist und welche Faktoren die Reichweite beeinflussen:

Mögliche Reichweite im Display-Netzwerk und Einflussfaktoren

Kombinationen diverser Ausrichtungseinstellungen machen die Zielgruppe schnell klein. Diese Nutzer sind dann meist sehr relevant aber in den CPC Auktionen relativ teuer.

Ein guter Ansatz ist es, die Ausrichtungskriterien in verschiedenen Anzeigengruppen einzeln zu testen und je nach Reichweite dann gegebenenfalls durch ein zweites/drittes Ausrichtungskriterium einzuschränken, um die Zielgruppe genauer zu definieren.

 

5. Placements ausschließen

Sie werden feststellen, dass in Ihren Display-Kampagnen Placements dabei sein werden, welche Ihnen keine guten Performance-Daten liefern und nicht dem Kampagnenziel entsprechen.

Der stetige und regelmäßige Ausschluss dieser Placements erhöht die Kampagnen-Performance und gibt das Budget für gut laufende Placements frei, falls das Budget für die Kampagne eingeschränkt ist.

Diese Optimierung ist essenziell für den Erfolg einer Display-Kampagne und sollte regelmäßig durchgeführt werden.

 

Auszuschließende Inhalte

Wer seine Anzeigen nicht auf bestimmten/sensiblen Websites sehen will, kann hier die Kampagnen-Einstellung „Auszuschließende Inhalte“ verwenden. Hier spielt unter anderem ein Rolle, welche Produkte / Dienstleistungen Sie vertreiben und wo sich die entsprechende Zielgruppe bewegt.

Auszuschließende Inhalte im Google Display-Netzwerk

 

Apps über Placement oder die Geräte-Einstellungen ausschließen

Sie möchten Ihre Display Anzeigen nicht in Apps ausspielen? Dann können Sie das entweder über den Kampagnenausschluss des Placements adsenseformobileapps.com erreichen:

Display-Werbung in Apps ausschließen über das Placement adsenseformobileapps.com

oder Sie nutzen die Kampagnen-Einstellung für Geräte und schließen dort die mobilen Geräte aus. Mittlerweile bietet Google hier sehr granuläre Einstellungsmöglichkeiten, welche sogar das Betriebssystem, die Gerätemodelle und Mobilfunknetze berücksichtigen.

Geräte-Targeting im Google Display-Netzwerk

Welche Tricks nutzt Ihr um Eure Performance in den Display-Kampagnen zu erhöhen? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Martin Hesselbach
Martin Hesselbach
Martin Hesselbach ist verantwortlich für den Bereich Performance-Marketing bei der KIM. Seit über 8 Jahren betreut er Online-Shops und KMUs in diesem Bereich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.